Extrem Kälte : Temperatursturz ab nächste Woche
Bereits sehr früh zeigte sich der Winter dieses Jahr von seiner harten Seite und wenn man den Prognosen für die nächste Woche trauen darf, wird es erst einmal ordentlich kalt. Auf einigen Seiten wird sogar von einem “Polar-Tsunami” geschrieben. Zumindest wird es sehr kalt werden, da sind sich die Experten einig. Dieses Wochenende verspricht noch eine kleine Verschnaufpause, aber dann soll es richtig losgehen.
Wo die Ursachen für den heftigen Temperatursturz liegen, darüber kann man spekulieren. Sollte der von den Russen prognostizierte Jahrtausendwinter tatsächlich eintreten, weil der Golfstrom nicht mehr durch den Golf von Mexiko fließt, oder ist ein anderer Grund dafür verantwortlich? Das dürfte zweitrangig sein, wichtig ist richtig auf die Kälte vorbereitet zu sein.
Hier einige Grafiken, warum es wettertechnischer Sicht zu einer Eisekälte kommen soll:
So sieht die Zirkulation “normalerweise” aus

Und das wird simuliert, nach Vorbild von EZWMF 0
Anders wie im ersten Bild haben wir es mit einem sehr ausgeprägten Hochdruckgebiet über dem Nordpol zu tun, die Gradientkraft zwischen dem Hochdruckgebiet und den Tiefdruckgebieten wäre stärker als die Gradientkraft zwischen den Subtropenhochdruckgebieten und den Tiefdruckgebieten.
Als Folge würden die Zyklonen nicht wie gewohnt von West nach Osten ziehen, sondern von Ost nach West !! Im Gepäck hätten sie sibirische kontinentale Artikluft, eine Vergleichslage habe ich nur im Februar 1956 gefunden . [1]
Da ich kein Kachelmann bin, ist eine Auswertung dieser Grafiken nicht möglich, allerdings bin ich bei meinen Recherchen über einige Zustimmungen zu diesem Szenario gestoßen.
Im Blog von Wetter.com heißt es:
Die “milden Tage” sind gezählt. Und: Die Risiken und Nebenwirkungen des “Polartsunamis”!
Christian ist ein paar Jahre älter und macht schon länger Wetter und verfügt natürlich über einen großen Background und Erfahrungsschatz. Wenn ich mit meinen 15 Jahren aktiver Wettertätigkeit sage „so etwas habe ich noch nie gesehen“ ist das nicht so schwierig. Doch wenn er das sagt, dann ist das eine etwas größere Hausnummer.
Die Großwetterlage, die uns mittel- und vielleicht auch langfristig bevorsteht, ist eine Wetterlage, die man sich „ausdrucken und übers Bett hängen“ sollte. Und ich möchte versuchen, diese Besonderheit bestmöglich darzustellen. Bevor wir jedoch auf den Eis- und Winterzug springen, schauen wir uns die nächsten, noch „milden“ Tage an[2]
Bei Wetter.info beschränkt man sich darauf zu schreiben :
Nachts wird es mit um die minus fünf Grad wieder knackig-kalt, bei aufklarendem Himmel sind auch bis zu minus zehn Grad drin. “Eine Milderung ist im weiteren Wochenverlauf nicht abzusehen – es bleibt wohl erst einmal für längere Zeit sehr kalt.”[3]
Über Eins scheint man sich jedenfalls einig, es wird sehr kalt werden nächste Woche. Bereits jetzt wurde gezeigt wie sensibel die Logistik reagiert und da auch Supermärkte heute Just in Time beliefert werden, sollten Bürger die keine Vorräte haben ein wenig Vorbereitung treffen. Vielerorts ging der Tage nur noch wenig und eine Verschärfung der Lage kann durchaus zu erheblichen Versorgungsengpässen führen. Auch ein paar Kerzen dürften nicht schaden.
Carpe diem und danke an Hacki für den Hinweis.
[1] http://www.wzforum.de/forum2/read.php?2,2039412,2040370#msg-2040370
[2] http://de.blog.wetter.com/?p=66309
[3] http://www.wetter.info/unwetterwarnungen/neuer-kaelteeinbruch-nach-tauwetter-wochenende/24117160
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aktuelles Radarbild von 1200 ….
http://hacki.da-funcommunity.de/wetter.PNG
Alles trifft zu ..
Am besten soll der Reichstag komplett zu schneien wärend das ganze Gesocks darin versammelt ist…sollen se halt an ihrer globalen Erwärmung ersticken…;)
Aber die paar Schneeflocken die her nähe Dortmund runter kommen…naja, das wird nix mit 20cm…mit Glück vll 5…
[...] habe soeben beschlossen, bei diesen menschlichen Extremsituationen mal wieder ein egomanisches Öko-Schwein zu [...]