Europäischer Automarkt kollabiert

Vorbei ist es mit den Cash for clunkers Programmen und prompt marschieren die Zahlen in den Keller, noch profitieren die Automobilhersteller von den Nachwehen der Konjunkturpillen doch die Wehen setzen bereits ein. Deutschland führt die Absturzliste mit an.


Es kommt wie es kommen musste, die Nachfragekomprimierung hinterlässt gähnende Leere nicht nur in den Autohäusern. Im Vergleich zu 2008 sehen die Zahlen wirklich ernüchternd aus und hier hilft auch kein Schönreden.

Deutschland ist mit einem Minus von 27 % zum Vohrjahresniveau in Europa Spitzenreiter, gefolgt von Spanien mit 23,8 %, Italien Minus 17,5 % und Frankreich Minus 8 %.

Es gibt auch einige Gewinner in Europa, allerdings sind diese von ihrem Volumen her durchaus zu vernachlässigen.

Hierzu schreibt die Welt :

In Russland, das vor der Wirtschaftskrise auf dem Sprung war, Deutschland als größten Pkw-Markt abzulösen, zogen die Verkäufe dank staatlicher Kaufanreize um mehr als die Hälfte an. Seit Jahresbeginn übertraf der Absatz dort nach Angaben des deutschen Verbandes der Automobilindustrie (VDA) mit gut 1,1 Millionen Pkw das Vorjahresniveau um 14 Prozent. Von früheren Höchstständen ist der russische Markt aber noch weit entfernt – im Vergleich zu den ersten acht Monaten 2008 hinkten die Verkaufszahlen um 43 Prozent hinterher. Auch in Ungarn (plus 31,4 Prozent), Slowenien (plus 8,6) und Polen (plus 7,3) erholte sich der Pkw-Absatz.[1]

Die Empfehlung lautet weiterhin, sturmfeste Kleidung anziehen, es ist noch lange nicht vorbei.

Carpe diem

[1] http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE68F03220100916

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33 Responses to Europäischer Automarkt kollabiert

  1. Firestarter sagt:

    Nachtrag!
    Diese Monopole schaffen WIR, durch unseren Geiz und die (Nicht-)bereitschaft zu teilen.

  2. Newsticker2012 sagt:

    Nachdem erkannt wurde das Deutschland/Europa satt ist hat man die begierde nach fernost verlegt, dort ist potenzial..mehr zählt nicht.

    Qualitäten lassen nach, Fahrzeuge werden in Ländern gebaut wo das Lohnverhältnis gering ist und wo man den Menschen selbst auch noch anständig manipulieren kann, denn jeder Rumäne oder Bulgare ist froh wenn er 100 Euro mehr verdient als der Durchschnittsbürger in seinem Land, die Charakterzüge sind deutlich zu erkennen, so erging es auch den abermals fleissigen und treuen Mitarbeitern von Nokia in Deutschland, da wird kurzerhand ein Laden dicht gemacht und ein neues in Rumänien aufgestellt…der Mensch ist eben käuflich.

  3. Tester sagt:

    Kraulquappe, Deine Infos sind schlicht falsch. Hier gibt es sinnvollere Daten, die in etwa dem entsprechen was ich in Besprechungen sehe:

    http://tinyurl.com/2u33pwv

  4. XOX sagt:

    @ klaus-fidibus
    @ Firestarter
    @ Tester
    @ alle

    zu Ko. 23 und Monopole/Oligopolen im Lebensmittel-/Konsumbereich

    da hast du absolut Recht.

    Die EU und die BIZ wollen auch noch, dass

    die Volks/Raiffeisenbanken und Sparkassen privatisiert werden (Eigenkapital-Auslegung Basel III).

    Wer wird der Käufer sein? Jo von der großen Bank, oder?

    Konzerne, Banken und die Chips/CPS:

    Alles aus einer Hand, wie praktisch, oder nicht?

    Ein Krieger des Lichts

  5. klaus-fidibus sagt:

    @XOX
    Ein Leichtsinnsfehler ist mir aber unterlaufen. Es muß lauten 0,50 € nicht ct.
    Da würde sich sonst der Zugewinn bei einer Stückzahl von 1 Mill. für einen Konzern nicht rentieren.

  6. XOX sagt:

    @ klaus-fidibus

    bei den vielen Nullen die im Nanosekundenbereich mehrmals um die Welt blitzen, spielt dieses 0,50 € wirklich keine Rolle mehr, nicht lach, gruss

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