Interview: Nicolas Hofer Geldsystem einfach erklärt
Dieses Wochenende hatte ich das Glück ausgiebige und sehr interessante Gespräche mit Nicolas zu führen. Als Quintessenz kann ich euch ein Interview und eine Diskussion mit Ihm auf You Tube präsentieren.
Für alle, die das System der Geldschöpfung noch nicht wirklich verstanden haben, würde ich das Video sowieso empfehlen. Das Interview bietet allerdings auch alten Hasen einiges an Möglichkeiten Ihre Sichtweise um einige wichtige Punkte zu erweitern.
Carpe diem
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41 Responses to Interview: Nicolas Hofer Geldsystem einfach erklärt
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Ich hab keinen Ton. Mach ich irgendwas falsch?
Also das Geldsystem ist ja nicht wirklich kompliziert. Warum Geben die Staaten einem privaten Institut die Macht über das Geld.
Dieser Betrug ist das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte! Ich finde das könnte Nikolas ruhig mal deutlicher sagen.
Alles klar! Ton nur links und ganz laut machen!
Wozu wird Geld (Zahlungs-/Tauschmittel) nochmal benötigt? Um damit Wasser, Essen, Medizin, Kleidung, Obhut und Wärme zu bezahlen? Dann bleibt nur zu hoffen, das genug Geld für alle da ist. *kichert*
@Blackwidow
Wenn es alleine darum geht wer die meiste Zeit an der Unis gesessen hat oder den dicksten Titel trägt, oder die meisten Bücher verfaßt hat, wer sich am längsten mit der Materie auseinandergesetzt hat, dann könnte man Prof. Dr. Bernd Senf erwähnen. Er hat in seinem Leben kaum etwas anderes getan, als sich mit der klassischen Finanzwirtschaft zu beschäftigen und dürfte daher auch zu den Experten zählen.
Seine Werke sind äußerst interessant, sehr kritisch und objektiv. Lesenswert!
Was die amatuermäßige Aufnahme betrifft… schade wenn man den Inhalt einer Dokumentation nach ihrem äußeren Erscheinungsbild bewertet. Lieber mehr Zeit und Energie auf den Inhalt legen, als auf die Kamerastellung, Tongestaltung und Nachbereitung. Hier soll kein Oscar für den besten Regisuer gewonnen werden!
Geht doch nicht so aufeinander los, wir haben doch alle ähnliche Ziele. Uebrigens, ich habe VWL studiert …
1. Man muss verschiedene Funktionen des Geldes unterscheiden:
Tausch-Funktion, Wert-Aufbewahrung und Spekulation. Nicht das System ist entscheidend sondern dasjenige, was die Menschen daraus machen!
2. Zum Zins: Man sollte die verschiedenen Komponenten auseinander halten: Teuerung, Ausfall-Risiko, Unternehmer-Gewinn …
=> Ganz entscheidend ist hierbei die korrekte Information der Markt-Teilnehmer. Aber die Rating-Agenturen sind immer noch nicht reguliert genauso wie bsp. die Hedge Funds …
=> die Kredit-Schöpfung (auf Aktiva neue Kredite gewähren => Investitionen => Schulden) ist Aufgabe der Finanz-Institute und Vermögens-Besitzer. Auch hierbei wäre Information und Regulierung sehr zentral
=> nur Inkompetenz, moralisches Versagen und kriminelles Verhalten führen zu wirklichen Abstürzen des Systems
Die Rating-Agenturen sind ein staatlich sanktioniertes Oligopol. Nur diese Agenuren bekamen eine Lizenz.
Süddeutsche Zeitung
Donnerstag, 14. Januar 2010
Deutschland legt Rating-Agenturen an die Leine
Die deutsche Bundesregierung hat dem Gesetzentwurf zur Umsetzung einer EU-Richtlinie zugestimmt, nach der Rating-Agenturen nicht mehr Unternehmen bewerten dürfen, die sie auch beraten.
Die linksliberale Süddeutsche Zeitung freut sich, dass die Politik den Kern des Übels erkannt hat:
“Es ist die künftig verbotene Mischung aus Beratungs- und Bewertungsgeschäft, die dazu führt, dass am Ende selbst die faulsten Schrottpapiere eine Top-Bonitätsnote erhalten. Das kann nicht nur, das muss über kurz oder lang zu schweren Unfällen mit weitreichenden Folgen für das Gesamtsystem führen. Es ist dabei ärgerlich, dass Verstöße gegen das Verbot mit einer Höchststrafe von gerade einmal einer Million Euro geahndet werden sollen, einer beinahe lächerlichen Summe. Das wird nur teilweise dadurch aufgewogen, dass dem Staat mit dem Zulassungsverbot ein zweites, sehr viel schärferes Sanktionsmittel zur Verfügung steht. Immerhin: Der Gesetzentwurf zeigt, dass die Politik, anders als von Kritikern behauptet, in der Krise nicht nur redet, sondern auch handelt.”
Quelle: eurotopics.net
Fand ich eben im Netz und erinnerte mich an diesen Beitrag hier.
Kenn mich aber selbst auf diesem Gebiet zu wenig aus, um ihn wirklich kommentieren zu können.
Ist das nun wirklich ein wesentlicher Schritt in Richtung Erneuerung der Finanzmärkte?
IST EIN LABERKOPF !!!!!!
PROBIERT ALLES AUF SEIN SACHE ZUSCHNEIDEN OHNE FAKTEN WIE ZUM BEISPIEL DAS GRIECHENLAND EIN RISSEN STARTLICHER APPARAT HAT IM GEGEN SAZ ZU DEUTSCHLAND-
HATT SICH IN DEN EURO REIN GELOGEN-ÜBERMÄßIG KORRUPT UND UND UND!!!
Ich verstehe dieses Gerede von wegen “Das ist unprofessionell” usw. nicht. Dieses Material hat nicht den Anspruch, professionell zu sein oder zu wirken, ganz im Gegenteil, hier opfern Leute ihre Freizeit um anderen Leuten kostenlos Informationen anzubieten.
Auch das Gelaber von wegen “Hofer erzählt Quatsch” entbehrt jeder Grundlage, Nicolas sagt im Video selbst, das man ihm nicht glauben soll. Es geht um die entfachte Neugierde und um Denkanstöße in die “richtige” Richtung.
Der sogenannte Informationskrieg besteht nicht darin, sich auf Hochglanz polierte Produktionen anzusehen und alles Wort für Wort zu schlucken (so funktioniert das bei den Massenmedien), sondern durch eigenständige Recherche Themen für sich selbst aufzubereiten, auch mal wieder Bücher in die Hand zu nehmen und sich mit den wirklich wichtigen Informationen zu beschäftigen. Wer nicht dazu im Stande ist, das zu leisten, hat hier prinzipiell nichts verloren!
hab zwar das interview nicht gehört, aber die Kommentare gelesen (ist eben lautlos).
Aus den Fragen entnehme ich einige unverstandene Zusammenhänge; ‘Wirtschaft muß Schulden machen, damit sie funktioniert, weil von wegen beim Handel kurzfristig Schuldzustände existieren.’ (u.s.ä.)
Das ist keine zwingende Wahrheit. Da bei der Produktion ein Wehrprodukt entsteht, ist ein Puffer im Handel mgl. Nur beim Aufbau eines Handels muß die Zeit zw. Wareneingang und Bezahlung überbrückt werden. Das ist aber nur Detailkram. Das Geldsystem zu verstehen gelingt über folgende kleine Geschichte:
“Die Geschichte vom Goldschmied Fabian”, bitte goggeln oder altavist’n.
Nun muß man sich nur noch den Punkt klarmachen, daß Geld und Geld 2 Dinge sind. An Edelmetalle gekoppelt ist es GUTHABEN, von Edelmetallen gelöst (und sonstigen Naturalien) ist es ein SCHULDSCHEIN.
Daher stand früher auf den Geldscheinen IMMER Banknote drauf und man konnte es sich in Gold/Silber tauschen lassen.
Unser Geldsystem heißt sich FIAT MONEY := legeales Falschgeld und ist aus sich selbst heraus das Todesgen der menschl. Gesellschaft.
Dazu MUß man sich einen Überblick über die Geschichte des Geldgebrauches machen, z.B. über das Büchlein ‘Der Silberkomplott’, welcher die vieltausendjährige Geschichte des Geldes angenehm darstellt. – Eine stabile Wirtschaft bezeichne ich als Wirtschaft, eine instabile hat den Ruf ‘die können ja nicht wirtschaften’- ist also nicht weiter eine Pfuschschaft. Unabhänigkeit davon bieten z.Z. nur die verschiedensten Freigeldsysteme, da sie eben gerade auf einer Bindung an phys. Werte beruht, siehe dazu Argentinien, Leipzig (jawohl, ganz aktuell)und das Freigeldexperiment in Österreich während des aktiven WKIIs.
Alles andere sind Verfeinerungen der eigenen Kenntnisse über Zusammenhänge, die sich aus den Betrugsmöglichkeiten unseres Kreditzinsessystems ergeben.
Die Alten, die noch im oder vor dem Kriege großgeworden sind, sprechen demzufolge auch von einer ‘Pumpgesellschaft, die kann nicht funktionieren’
[...] INFOKRIEGER NEWS, 06.02.2010 Interview: Nicolas Hofer Geldsystem einfach erklärt [...]
Freigeld,Marktwirtschaft ohne Kapitalismus würde die Vorraussetzungen schaffen für die Entstehung besserer Gesellschaften.
Fleiß,Kreativität aber auch Muße und eine andere staatliche Verwaltung des gesellschaftlichen Lebens halte ich für möglich.
Erstmal lokalisieren ( mehr Selbsttätigkeit und Verantwortungsübernahme ) ,und danach kann man Kreise ziehen,also vernetzen.
Kriege führen,wozu dann noch ?
Uwe
[...] Geldsystem einfach erklärt [...]
@ Wernski
Wer glaubt er habe keine Schulden, dem empfehle ich den Blick auf die Schuldenuhr.
http://www.miprox.de/Schuldenuhr.html
Jeder von uns steht mit 22.160€ in der Kreide und unsere Schulden wachsen beständig weiter. Der Euro steckt in der Krise und in den Staaten sieht es schlimmer aus als wir denken. 30% sind arbeitslos und der Frust über Obama führen in den USA bereits zu Massenstreiks, die merkwürdigerweise hier nicht im Fernsehen erwähnt werden. Das aktuelle Problem ist also eigentlich, dass der Dollar an Wert verliert. China hat bereits massive Bedenken am Dollar verlauten lassen und hat einen Teil der Währungsreserven auf den Markt gebracht. Dahinter steckt sicherlich ein politisches Instrument, denn wenn China wirklich alle Reserven, die es in Dollar besitzt, auf den Markt wirft und verkauft, dann kommen 750mrd Dollar ins System. Zusätzliche wird Japan in einem solchen Fall versuchen seine Reserven zum bestmöglichen Preis zu veräußern und so den Dollar entgültig zu entwerten. Das Problem wird sich vermutlich verlagern und weiter ausbreiten. Es gibt einfach keinen wirklichen Gegenwert mehr zu den massen an Geld, die in Umlauf sind.
Wer jetzt noch schnell was verdienen will, der belastet sein Haus mit einer Hypothek und nimmt Schulden auf, die er in Sachanlagen investiert. Wer einmal an den Geschichtsunterricht zurückdenkt, der wird einige interessante Parallelen zum Jahr 1923 erkennen. Wer jetzt zockt, gewinnt vermutlich. Freiwillige vor ^^
Dazu passender Beitrag: Der 3. Blick – Wie innen, so außen